In Stuttgart geboren.
Dort Abitur.

Regieassistentin am Düsseldorfer Schauspielhaus.
Umzug nach Berlin.

Studium an der Freien Universität. Literaturwissenschaft, Linguistik, Italianistik.

Regieassistentin an der Freien Volksbühne. Tänzerin und Feuerspuckerin bei Peter Zadek am Schillertheater.

Taxifahrerin.

Arbeit über Robert Walser. Studienabschluß. Magistra Artium.

Kulturredakteurin bei der taz.
Texte für Zeit, Spiegel, du etc.
Kulturredakteurin bei der Woche.

Die ersten großen Reisen.

1998 „Fluß“. Roman. Aufbau-Verlag. Gemeinsam mit Viktor Jerofejew. Zum ersten Mal werden Texte eines Russen und einer Deutschen zu einem großen Ganzen zusammen gefügt.

Redakteurin bei Geo.
Reportagen auf schwierigem Gelände. Afghanistan. Jemen. Haiti. Tibet. Darfur. Libyen. Papua Neuguinea, Kaukasus. Unter anderen.

2004 „Versuch über das wüste Leben“. Roman. Eichborn, Die Andere Bibliothek, hrsg. von Hans Magnus Enzensberger.

Hansel-Mieth-Preis für die Reportage „Gestrandete im Staub“ – über Flüchtlinge im Kriegsgebiet zwischen Darfur und dem Tschad.
Emma-Journalistinnen-Preis für die Reportage „Alles wieder auf Anfang“ – über Liberia nach dem Bürgerkrieg.

Aufenthaltsstipendium als Schriftstellerin im Ledig House, Omi, New York.
Aufenthaltsstipendium als Schriftstellerin in der Casa Zia Lina der Thyll-Dürr-Stiftung, Capoliveri, Elba.

2012 „Überflüssige Menschen“. Roman. Die Andere Bibliothek.

Großes Jahresstipendium für Literatur des Landes Baden-Württemberg für den Roman „Überflüssige Menschen“.

Gabriele Riedle